Fritz, der schwarze Mittelschnauzer

der Schnauzer Fritz

Mit 13 Wochen ist Fritz als Welpe am 14. Dezember 2017 zu uns gekommen und dazu erst einmal 2000 Kilometer gefahren. Von Bad Orb in Hessen bis nach Busot/Alicante an der spanischen Mittelmeerküste. Das hat sehr gut geklappt. Seither fährt Fritz gerne Auto und wartet auch geduldig in seiner Box, bis wir wieder kommen.

Was wir nicht wussten: Unser Schnauzer-Rüde ist ein ausgeprägter Individualist, der eine ganz eigene Vorstellung davon hat, wer führt und wer folgt. Wir haben da lange miteinander gerungen und viele Niederlagen eingesteckt.

Richtig gut hat sich die Sache erst dann entwickelt, als wir Agustin den Hundetrainer gefunden haben, der die Fritz-Sprache versteht. Beide mögen sich und haben viel miteinander gearbeitet. Nach und nach konnte Fritz akzeptieren, dass es neben Agustin noch einen Chef und eine Chefin gibt, die den Rahmen für ihn setzen.

Nur ganz selten prescht Fritz noch an der Leine los. Die meiste Zeit gelingt es ihm, zuzuhören und die Signale „Fuss!„, „Stopp!“ und vor allem „Komm!“ gut auszuführen. Das Geheimnis besteht darin, selbst in jedem Augenblick die von Fritz akzeptierte Autorität zu sein und ihm gleichzeitig zuzuhören: Was will er? Was braucht er? Was ist im Augenblick möglich?

So haben wir uns über Monate hinweg immer mehr angenähert und sind glücklich und zufrieden, wenn alle drei zusammen sein können:
Gerd, Brix und Fritz.